Das Leben eines neuen Bridge Spielers ist schwer. Deshalb haben wir für Sie als Teil unseres Bridge Ratgebers ein Lexikon geschaffen, das Ihnen alle relevanten Begriffe aus dem Bridge in Deutsch und Englisch erklärt!

Deutscher BegriffEnglischer BegriffDefinition
Die Honneurs machenMake an honourEine Karte zur Honneur machen, die es vorher nicht war. z.B. Man hat König und Dame, man gibt den König dem Gegner, der mit Ass sticht. Die Dame ist also honoriert.
Längenstiche machenTo cash tricks in a long suitNiedrige Karten zu Hauptkarten machen, die es vorher nicht waren, in einer langen Farbe.z.B. man hat die Farbe ARD876 in seinem Blatt und beim Strohmann 432. Der Gegner hat also V1095. Wenn sie 3:1 geteilt werden, müssen Sie nur ARD ziehen, damit der Gegner keine mehr hat, die drei restlichen Karten (876) werden honoriert.
TrumpfTrumpVom Eröffner gewählte Farbe, die stärker als alle anderen Farben ist. Mit ihr kann man schneiden, wenn man keine Karte in einer anderen Farbe mehr hat. z.B. Der gewählte Trumpf ist , der Gegner spielt das Ass. Man hat nur ein .Er sticht als Erster. Aber dann setzen Sie den Trumpf ein, mit dem Sie den Stich gewinnen. Egal welche Karte der Gegner spielt. Achtung: Beim Bridge ist man verpflichtet Farbe zu spielen, aber man ist nicht verpflichtet zu schneiden: man kann entweder schneiden oder abwerfen.
BlockierenBlockageDie Tatsache, dass man nicht von einem Blatt zum nächsten wechseln kann. z.B. In einer gegebenen Farbe hat man beim Strohmann AR7 (und nichts anderes) und im eigenen Blatt D6. Wenn man zunächst das Ass spielt, dann eine niedrige Karte für die Dame, dann hat man keine Karten mehr
Bietbox, Bidding-BoxBidding-boxBox seitlich des Tisches, welche die Gebote und Eröffnungen enthält.
SchlemmSlamMan unterscheidet zwischen Klein-Schlemm (12 Stiche) und Groß-Schlemm (13 Stiche)
ChicaneVoidKeine Karte in einer Farbe.
ScheiternFail (to -)Den Kontrakt nicht erfüllen.
KontraktContractDie Verpflichtung des Eröffners eine bestimmte Anzahl an Stichen zu erfüllen, mit oder ohne Trumpf
FarbeSuitJede der 4 “Familien”:Pik , Coeur, Karo, Treff
SchneidenTrump (to -)Wenn man keine Karten in der geforderten Farbe mehr hat, kann man mit einem Trumpf schneiden (oder abwerfen). Der Trumpf macht also den Stich, egal wie hoch die Karte ist.Aber Achtung: Beim Bridge ist man im Gegensatz zu anderen Spielen nicht gezwungen zu schneiden, man kann entweder schneiden oder abwerfen.
AlleinspielerDeclarerDerjenige der dem Strohmann gegenübersitzt und seine und die Karten des Strohmanns verwaltet. Der Spieler, der zum Strohmann wird, lässt seinen Partner spielen. Wenn das Blatt des Strohmanns den Stich macht, muss auch der folgende Stich vom Strohmann gespielt werden und nicht vom Eröffner.
EröffnungDeclarationAlle Gebote plus Passen, Kontra, Rekontra
EröffnenDeclare (to -)Der Geber muss als Erster eröffnen: er kann passen oder ein Gebot abgeben. 1 , 2 , 3 SA sind Gebote. Passen, Kontra und Rekontra sind Ansagen.
AbwerfenDiscard (to -)Wenn ein Spieler keine Karten in der geforderten Farbe mehr hat, dann spielt er eine Karte (üblicherweise eine niedrige) in einer anderen Farbe. Diese kann den Stich nicht gewinnen.
DealDealAlle 4 Spiele, eine Partie
GeberDealerDer Spieler, der die Karten verteilt und das Spiel eröffnet.
DoubletonDoubletonZwei Karten einer Farbe
Gebot - bietenBid – To bidAnsage zum Spielen eines Kontrakts. Sie enthält eine Zahl von 1 bis 7 und eine Farbe (, , , , ohne Trumpf).
Ausspiel, AngriffLeadDie erste gespielte Karte, die auf dem Tisch liegt.
AnschlussFitWenn man mit seinem Partner mindestens 8 Karten derselben Farbe hat, so kann man diese als Trumpf wählen.
Honneur, HonorHonorBezeichnung für die fünf ranghöchsten Karten eines Spiels: Ass, König, Dame, Bube, 10
Impass, SchnittFinesseKommt dann zum Einsatz falls zwischen zwei Karten eine fehlt. Man will Zusatzstiche erzielen, wenn gegnerische Honneurs günstig positioniert sind.
ÜberbietenOvercallWenn man ein Gebot macht, obwohl bereits eines offen ist. Dieses Gebot muss also höher sein.
OberfarbeMajor suitsDie und die .
Vollspiel, PartieGameIm Turnier wird eine Vollspielprämie für Spiele gewährt deren Kontrakthöhe folgende Schwelle erreicht: 4 , 4 , 3 SA, 5 , 5 .
UnterfarbeMinor suitsDie beiden Farben Karo und Treff .
StrohmannDummyDer Partner des Alleinspielers; er legt seine Karten nach dem Ausspiel offen auf den Tisch und führt die Anweisungen des Alleinspielers aus. Im weiteren Verlauf des Spiels befiehlt der Alleinspieler, welche Karte der Dummy jeweils zum Stich zuzugeben hat.
Nicht in GefahrNot vulnerableIm Vornherein vom Gebot bestimmter Zustand. Zu Spielbeginn in einer freien Partie sind alle 4 Spieler nicht in Gefahr.
EröffnerOpenerDer Erste, der ein Gebot tätigt (nicht passt).
PaarPairZwei Spieler derselben Partei, die sich gegenüber sitzen
Viertbeste, VierthöchsteFourth best, fourth highestVierthöchste Karte in einer langen Farbe, absteigend
AntwortenderResponderDer Partner des Eröffners
AusgleichsgebotBalancing bidGebot nach zweimal “Passen”
SequenzSequenceGesamtheit mehrerer aufeinanderfolgender Karten: Ass-König-Dame, König-Dame-Bube, Dame-Bube-10 etc.
SingleSingletonEine einzelne Karte einer Farbe
ÜbertrumpfenOvertrump (to -)Ein Spieler hat keine Karten in der geforderten Farbe mehr, er schneidet mit einem Trumpf. Der Spieler der folgt hat auch keine Karten in dieser Farbe mehr: er kann übertrumpfen, d.h. einen höheren Trumpf setzen.
TurnierTournamentWettbewerb, in dem alle Spieler dasselbe Gebot spielen. Das Ergebnis wird ermittelt, indem die Abschlussgebote verglichen werden.
In GefahrVulnerableIm Vornherein vom Gebot bestimmter Zustand. Innerhalb der Gefahrenlage verändern sich die Prämien und Strafen für gewonnene bzw. verlorene Spiele, sie werden höher. Die Partei, die in einer freien Partie 100 Punkte erzielt, ist in Gefahr.